Ospizio 2.0

Empfangsgebäude  Zustand 1989

Das zentrale Gebäude eines Bahnhofes ist natürlich das Empfangsgebäude.

Als letzte der Hochbauten auf Ospizio nehme ich mich diesem auch eher verwinkelten Komplex an. Im vergangenen Sommer schoss ich beim Besuch viele Bilder des schönen Bahnhofgebäudes.

Unterdessen sind die Pläne für den Laser weit fortgeschritten, so dass in ein paar Tagen gelasert werden kann.

Ospizio 2.0

Ehemaliges Restaurant

Die Zielgerade ist in Sicht! Nachdem nun das Problem mit der Fassadenstruktur gelöst wurde, machte ich mich an den Treppenaufgang, der ja auch ziemlich speziell ist für ein Gebäude.

Diverse Teile mussten konstruiert und gezeichnet werden.

Ospizio 2.0

Seit meinem letzten Beitrag habe ich die Fensterrahmen und Fensterscheiben eingesetzt. Die Fensterläden musste ich zum Teil neu erstellen, da die Rahmenbreite nicht überall stimmte.

Die Fensterrahmenfarbe, ein helles Braun, habe ich auf das weisse Papierträgermaterial aufgetupft. Das ging erstaunlich gut. So konnte ich sicherstellen, dass auch die Türen und das grosse Tor im genau gleichen Farbton erscheinen, wie sie es 1989 taten (aus kopierrechtlichen Gründen kann ich hier leider keine meiner vorliegenden Bilder zum Vergleich auflegen).

Ospizio 2.0

Der Bau des ehemaligen Restaurants kommt voran. Ich bin  mir immer noch nicht ganz sicher, ob dann die Fassadenstruktur auch passt. Dazu muss ich das Gebäude erstmal zusammenbauen und in den richtigen Farbton bringen.

Die ersten Stellproben mit den Fensterrahmen und den Fensterläden ergeben meiner Meinung nach einen guten Eindruck.

Ospizio 2.0

Erneut habe ich mich der Fassade des ehemaligen Restaurants angenommen. Und nach der Grundierung nun kann ich sagen, dass ich die richtigen Einstellungen für den Laser gefunden habe. Das Resultat überzeugt mich und gibt das Vorbild recht gut wieder.

In der Zwischenzeit habe ich auch den Remisendeckel aus CFK angschliffen und grundiert. Ging problemlos.

Des weiteren habe ich mir schon mal Gedanken gemacht, wie das neue Ospizio aussehen könnte. In einer ersten Idee habe ich aus den 4 m und 30 cm Strecke (beide Ospiziosegmente und das Wildwestbrücken-Segment) in drei fast gleich lange Segmente eingeteilt. So kann ich sicherstellen, dass keine Weiche auf einen Segementübergang zu liegen kommt.

Ospizio 2.0

Das Problem mit dem Deckel bzw. dem Dach der Remise konnte ich nicht alleine lösen. Im Netz bin ich auf www.cnc-modell.ch gestossen. Die Firma hat mir total unkompliziert, schnell und kostengünstig den Deckel in einem Stück aus CFK (kohlenfaserverstärkter Kunststoff) gefräst.

Dieser wird jetzt eingefärbt, erhält seine Kamine. Auf der Unterseite werden dann noch die Querrippen eingeklebt.

 

Ospizio 2.0

Auch der Kohleschopf musste nochmals neu gelasert werden: die Steine schienen mir einfach zu krumm und gegen rechts abfallend. Auf ein Neues! Hier nun die Entwicklung bis zum Resultat:

Auch bei der Remise hat sich unterdessen etwas getan..

Ospizio 2.0

kleines Update..

Ospizio 2.0

Die Fenster und die Fensterrahmen der Remise bereiten bzw. bereiteten mir Kopfzerbrechen. Anfangs waren die Rahmen zu dünn, dann zu dick. In der Folge mussten ebenso die Fenster immer wieder angepasst und neu gezeichnet werden. Auch die Farbgebung der hölzernen Rahmen passte lange nicht. Nun denke ich, ich habe eine Lösung gefunden.

Die Fotos zeigen die Wirklichkeit wie immer nur sehr unzureichend – sprich, schlecht.

Nun bin ich parallel auch schon wieder am nächsten Gebäude dran: das ehemalige Restaurant von Ospizio.

Der Grundriss scheint sehr einfach zu sein, die Struktur der Fassaden ein Graus, um sie nachzubilden.

Und genau um diese Struktur habe ich mich in den vergangenen Tagen angenommen.  Dazu habe ich einen Ausschnitt eines Fotos der Fassade mit Inkscape mit verschiedenen Einstellungen digitalisiert, vervielfacht und dann auf ein Probestück gelasert. Jedenfalls sind sicherlich noch einige Experimente nötig, um die Wände vorbildgetreu wiederzugeben.

Ein Fremdling auf der Anlage? Mitnichten! In den Achtzigerjahren hatten die Werkstätte in Poschiavo freie Kapazitäten. Und so kam es, dass die BVZ (Brig – Visp – Zermatt – Bahn) einige Wagen zur Neulackierung ins Puschlav schickte. Davon gibt es Bilder, die ich aus Copyright-Gründen hier nicht zeigen kann.

So kam es denn auch, dass ein solcher A-Wagen den Weg auf meine Anlage fand. 😉

Ospizio 2.0

Eigentlich gefiel mir die Farbgebung der Remise, jedoch im Anlagenlicht war sie einen Tick zu hellgrau. Deshalb – nochmals von vorn! Auch die Werkstätten habe ich mir dann halt nochmals vorgeknöpft.

Remise

Werkstätten