Auf meiner Anlage kommen meine Loks oft in den Fahreinsatz. In der Vergangenheit haben sich die Mashima-Motoren der Bemoloks als Schwachstelle entpuppt. Immer mal wieder beginnen die Fahrzeuge trotz Reinigung der Räder und der Stromabnahmepunkte beim Fahren zu stocken. Der Anfang vom Ende des Motors. Irgendwann dann möchten die Loks nicht mehr anfahren. Da hilft nur eins: der Austausch des Fahrmotors.
Unterdessen werden die Bemoloks mit Märklin-Motoren versehen, die dieses Problem weniger haben sollen.
Mittlerweile bin ich in der glücklichen Lage, Motoren der Loks selber zu tauschen. Und in der Tat, es ist überhaupt keine Hexerei.
Am Beispiel des TW 36 soll gezeigt werden, wie das geht:
Umbauzeit: ca. 10-15 min

-
-
Die Artikelnummer ist beim Umbau wichtig zu wissen..
-
-
Mittels dünner Kartons wird das Gehäuse von den Haltenoppen getrennt und das Gehäuse kann nach oben weggezogen werden.
-
-
IN diesem Fall wird der Steckdecoder abgezogen. Der rote und der schwarze Draht müssen nun abgelötet werden.
-
-
Voilà, es ist getan. Nun werden die beiden Schlitzschrauben herausgedreht. Anschliessen kann der defekte Motor nach oben herausgezogen werden.
-
-
Der fehlerhafte Motor ist nun ausgebaut, der neue liegt bereit
-
-
Damit der Motor in der Mulde richtig fixiert werden kann, müssen die entsprechenden Zwischenstücke unter und ob dem Motor eingelegt werden.
-
-
Nachdem das untere Fixierungsstück eingelegt wurde, werden die beiden Kardanwellen eingehängt, danach das obere Fixierungsstück. Die beiden Drähte des neuen Motors werden wie auf dem Bild gezeigt wieder angelötet. Der Motorentausch ist abgeschlossen. 🙂
Nach dem erfolgreichen Motorentausch wird ein beidseitiges Einfahren des Motors empfohlen. Bei mir dreht der Triebwagen nun je eine Viertelstunde in jede Richtung bei voller Geschwindigkeit seine Runden auf der Anlage.
Weil alle Fahrzeuge auf meiner Anlage die Sollgeschwindigkeit von ca. 30 km/h fahren, messe ich die Lok mit dem TrainController exakt ein. Endlich kann der TW dem Fahrbetrieb übergeben werden.