Ospizio Bernina 2.0

Neubau der Remise

Die Laserteile für die Remisendurchfahrt sind fertig gelasert und koloriert. Der Einbau verlangt Präzision, da alles sehr eng ist.  Einige Teile mussten einige Male neu gemacht werden, weil ich nicht genau gemessen habe. Nun stimmt alles..

Austausch des Motors

Auf meiner Anlage kommen meine Loks oft in den Fahreinsatz. In der Vergangenheit haben sich die Mashima-Motoren der Bemoloks als Schwachstelle entpuppt. Immer mal wieder beginnen die Fahrzeuge trotz Reinigung der Räder und der Stromabnahmepunkte beim Fahren zu stocken.  Der Anfang vom Ende des Motors. Irgendwann dann möchten die Loks nicht mehr anfahren. Da hilft nur eins: der Austausch des Fahrmotors.

Unterdessen werden die Bemoloks mit Märklin-Motoren versehen, die dieses Problem weniger haben sollen.

Mittlerweile bin ich in der glücklichen Lage, Motoren der Loks selber zu tauschen. Und in der Tat, es ist überhaupt keine Hexerei.

Am Beispiel des TW 36 soll gezeigt werden, wie das geht:

Umbauzeit: ca. 10-15 min

Nach dem erfolgreichen Motorentausch wird ein beidseitiges Einfahren des Motors empfohlen. Bei mir dreht der Triebwagen nun je eine Viertelstunde in jede Richtung bei voller Geschwindigkeit seine Runden auf der Anlage.

Weil alle Fahrzeuge auf meiner Anlage die Sollgeschwindigkeit von ca. 30 km/h fahren, messe ich die Lok mit dem TrainController exakt ein. Endlich kann der TW dem Fahrbetrieb übergeben werden.

Besuch beim Vorbild

Am 2. August 2022 stand wieder einmal ein Besuch beim Vorbild auf dem Programm.

Ospizio Bernina 2.0

Zur Zeit wird wieder für den Laser-Cutter konstruiert: Durchfahrt durch die Remise.

 

Fahrzeuge: AB 30 (Nostalgie) und AB 52 (100 Jahre Berninabahn)

Kürzlich konnte ich diese beiden Triebwagen in meinen Fahrzeugbestand aufnehmen:

ABe 4/4, Nr. 30 (TW I)

ABe 4/4, Nr. 52 (TW III)

Des weiteren wurde eine weitere Lücke im Wagenbestand der EW I gefüllt:

Vorbild: Berninabahn im Jahre 1989

Diese herrliche Video wurde erst kürzlich veröffentlicht..

Ospizio Bernina 2.0

Damit die verwinkelte Remise genau und rechtwinklig zusammengebaut werden kann, erstellte ich mit Hilfe des Lasers eine Art Lehre.

Da die Remise grösser ist, als mein Laser ein Stück schneiden kann, griff ich auf einen Trick zurück: Die Lehre habe ich aus zwei übereinander liegende Schichten gebaut. Damit die Teile millimetergenau aufeinanderpassen, wurden kleine Löcher geschnitten, mit deren Hilfe die Teile genaustens übereinander platziert werden können.

Nach und nach wurden dann die Wände eingebaut und mit Holzleim fixiert.

Ein erster Vergleich zum Bausatz von HR zeigt auf den ersten Blick keinen allzu grossen Unterschied. Bei näherer Betrachtung ist augenfällig, dass die neue Steinstruktur dem Vorbild sehr viel näher kommt.

Ospizio Bernina 2.0

Der Versuch mit den zum Teil gravierten Steinen, die eine gewisse Plastizität darstellen sollten, verfolge ich nicht weiter. Er brachte nicht den gewünschten Effekt.

Mit einem Hammer und einem abgerundeten Matallgegenstand, habe ich nun versucht, den zu ebenen Fassadenteilen eine Plastizität zu verleihen.  Anfangs wurde jede Kante einzeln behandelt, was extrem aufwändig war. Später ging ich dazu über, den Metallgegenstand ziemlich wahllos auf den Fassadenteilen anzusetzen und mit dem Hammer draufzuschlagen.

Nach zwei ziemlich gescheiterten Kolorierungsversuche kommt das Ergebnis nun endlich die eine Richtung, die mich befriedigt.

Kolorierungsvorgang: grau grundieren – mit meinem feuchten Schwamm etwas Umbragrün aufbringen und trocknen lassen – viele der einzelnen Steine mit verschiedenen Grautönen (immer vermischt mit Umbragrün!) bemalen – mit Schmutzfarbe verwittern – nochmals mit wenig Umbragrün und einem nassen Schwamm alles etwas abdunkeln, so dass der Unterschied der einzelnen Steine nicht mehr so krass sichtbar ist – mit einem trockenen weissen Pinsel granieren – fertig

Ospizio Bernina 2.0

Schon seit einigen Jahren ist für mich klar, dass ich die beiden Segmente von Ospizio neu bauen möchte. Es waren meine ersten zwei durchgestalteten Segmente, was optisch nicht zu übersehen ist. Zusätzlich habe ich damals einige bauliche Mängel mir eingehalst (südliche Einfahrweiche ist falsch, Gleislängen stimmen nicht, der Bach nahe dem linken Beamtenhaus ist oberhalb des Bahnhofs nicht dargestellt, ..)

Die Lasercuts auf MDF überzeugten mich für diese Art Mauer nicht.

Nun habe ich die Datei auf 3 mm Sperrholz gelasert und einige Steine bzw. Teile davon graviert. Anschliessend habe ich vor, mit Steinen oder einem Schraubenzieher die Steine zusätzlich etwas plastischer zu gestalten, damit die Natursteinmauer glaubhafter wirkt.

Soazza / Ospizio Bernina 2.0

Der Bahnhof 2.0 von Soazza gedeiht weiter.  Die Fensterläden sind nun fest montiert. Mit dem bräunlichen Dach zusammen wirkt das Gebäude doch recht anders als in der Version 1.0

Parallel dazu habe ich die Remise von Ospizio gezeichnet. Mit Hilfe des Lasers möchte ich die Steinstruktur abbilden. Bezüglich der Plastizität der einzelnen Steine bin ich noch in der Versuchsphase, was am besten wirkt.

Fertig gezeichnete Pläne der Remise von Ospizio Bernina