Seite einigen Abenden bin ich nun dabei, die tausenden von Steinen der zahlreichen Mauern zu stechen. Dies ist allerdings weniger meine Lieblingsarbeit 🙁
Bei dieser Methode walze ich die tonähliche Masse mit einem Wallholz auf 3 mm -Dicke aus. Die zu „mauernde“ Stelle streiche ich zuerst mit gewöhnlichem Holzleim ein und klebe dann den ausgewallten Teig darüber. Anschliessend ziehe ich mit einem Küchenmesser sanft die horizontalen Fugen ein. Mit einem Schraubenzieher werden nun die senkrechten Fugen angebracht.
Damit nun die Steine plastischer wirken, drücke ich mit einem leicht abgeschrägten 3 mm – Vierkantholz die Fugen ein. Einige Steine drücke ich im Ganzen etwas zurück.
Der Vorteil dieser Methode gegenüber der herkömmlichen Gips-Ritztechnik ist, dass die Steine sehr einfach geformt werden können und dabei kein lästiger Staub entsteht.
Nach 24 h ist der Teig ausgetrocknet und kann koloriert werden.


