Fahrzeuge: AB 30 (Nostalgie) und AB 52 (100 Jahre Berninabahn)

Kürzlich konnte ich diese beiden Triebwagen in meinen Fahrzeugbestand aufnehmen:

ABe 4/4, Nr. 30 (TW I)

ABe 4/4, Nr. 52 (TW III)

Des weiteren wurde eine weitere Lücke im Wagenbestand der EW I gefüllt:

Vorbild: Berninabahn im Jahre 1989

Diese herrliche Video wurde erst kürzlich veröffentlicht..

Ospizio Bernina 2.0

Damit die verwinkelte Remise genau und rechtwinklig zusammengebaut werden kann, erstellte ich mit Hilfe des Lasers eine Art Lehre.

Da die Remise grösser ist, als mein Laser ein Stück schneiden kann, griff ich auf einen Trick zurück: Die Lehre habe ich aus zwei übereinander liegende Schichten gebaut. Damit die Teile millimetergenau aufeinanderpassen, wurden kleine Löcher geschnitten, mit deren Hilfe die Teile genaustens übereinander platziert werden können.

Nach und nach wurden dann die Wände eingebaut und mit Holzleim fixiert.

Ein erster Vergleich zum Bausatz von HR zeigt auf den ersten Blick keinen allzu grossen Unterschied. Bei näherer Betrachtung ist augenfällig, dass die neue Steinstruktur dem Vorbild sehr viel näher kommt.

Ospizio Bernina 2.0

Der Versuch mit den zum Teil gravierten Steinen, die eine gewisse Plastizität darstellen sollten, verfolge ich nicht weiter. Er brachte nicht den gewünschten Effekt.

Mit einem Hammer und einem abgerundeten Matallgegenstand, habe ich nun versucht, den zu ebenen Fassadenteilen eine Plastizität zu verleihen.  Anfangs wurde jede Kante einzeln behandelt, was extrem aufwändig war. Später ging ich dazu über, den Metallgegenstand ziemlich wahllos auf den Fassadenteilen anzusetzen und mit dem Hammer draufzuschlagen.

Nach zwei ziemlich gescheiterten Kolorierungsversuche kommt das Ergebnis nun endlich die eine Richtung, die mich befriedigt.

Kolorierungsvorgang: grau grundieren – mit meinem feuchten Schwamm etwas Umbragrün aufbringen und trocknen lassen – viele der einzelnen Steine mit verschiedenen Grautönen (immer vermischt mit Umbragrün!) bemalen – mit Schmutzfarbe verwittern – nochmals mit wenig Umbragrün und einem nassen Schwamm alles etwas abdunkeln, so dass der Unterschied der einzelnen Steine nicht mehr so krass sichtbar ist – mit einem trockenen weissen Pinsel granieren – fertig

Ospizio Bernina 2.0

Schon seit einigen Jahren ist für mich klar, dass ich die beiden Segmente von Ospizio neu bauen möchte. Es waren meine ersten zwei durchgestalteten Segmente, was optisch nicht zu übersehen ist. Zusätzlich habe ich damals einige bauliche Mängel mir eingehalst (südliche Einfahrweiche ist falsch, Gleislängen stimmen nicht, der Bach nahe dem linken Beamtenhaus ist oberhalb des Bahnhofs nicht dargestellt, ..)

Die Lasercuts auf MDF überzeugten mich für diese Art Mauer nicht.

Nun habe ich die Datei auf 3 mm Sperrholz gelasert und einige Steine bzw. Teile davon graviert. Anschliessend habe ich vor, mit Steinen oder einem Schraubenzieher die Steine zusätzlich etwas plastischer zu gestalten, damit die Natursteinmauer glaubhafter wirkt.

Soazza / Ospizio Bernina 2.0

Der Bahnhof 2.0 von Soazza gedeiht weiter.  Die Fensterläden sind nun fest montiert. Mit dem bräunlichen Dach zusammen wirkt das Gebäude doch recht anders als in der Version 1.0

Parallel dazu habe ich die Remise von Ospizio gezeichnet. Mit Hilfe des Lasers möchte ich die Steinstruktur abbilden. Bezüglich der Plastizität der einzelnen Steine bin ich noch in der Versuchsphase, was am besten wirkt.

Fertig gezeichnete Pläne der Remise von Ospizio Bernina

Soazza

Nachdem ich die Sache mit dem Stempel qualitätsmässig nicht mehr steigern konnte,  suchte ich nach einer Alternative.

Eine geeignete Idee fand ich darin, indem ich die zu lasernde Stelle mit Malerklebeband überdeckte, um anschliessend den Schriftzug „Soazza“ direkt auf die Fassade zu lasern. Nach einigen Versuchen fand ich die richtigen Einstellungen.

Das nach dem Lasern übrig gebliebene Klebeband wirkt wie eine Schablone. Darauf bringe ich mit einem Roller die passende Farbe regelmässig auf. Nach dem Trocknen wird das Klebeband entfernt.

 

Soazza

Da nun mein eigener Lasercutter erfolgreich in Betrieb ist, kann ich die farblichen Fehler beim Bahnhofsgebäude Soazza korrigieren.

Der komplette Bausatz ist gelasert und für den Zusammenbau bereit.

Der Laser-Cutter ist da!

Ein lang ersehnter Wunsch ist Wahrheit geworden: Mein Flux-Beamo ist da.

Das Gerät ist ein CO2-Laser mit einer maximalen Leistung von 30 Watt. Damit ist er problemlos im Stande, 2 mm-dickes MDF zu schneiden und zu gravieren – genau das, was mein Herz begehrt.

1 Mio Besucher!!

Heute durfte ich den millionsten Besucher auf meiner Webseite begrüssen.

Bildquelle: https://www.buildingsmart.de/

Herzlichen Dank euch allen für euer Interesse und für eure Treue!